Berliner Landbote
  • Editorial
  • Aktuell
  • Artikel, Texte
  • Interviews
  • 'LQI'
  • Vermischtes
  • Bilder
  • Impressum
  •  

     

     

     

     



  • Willkommen

    Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

    willkommen auf der Webseite des Berliner Landboten, Ihrer Zeitung für guten Geschmack und besten Willen.

    Der Berliner Landbote steht, wie jedes andere Presseorgan auch, in der Pflicht einer objektiven Berichterstattung. Freundlich über diesen Standard hinaus, möchte Berliner Landbote, dass durch die Recherche seiner Themen möglichst wenig Fragen unbeantwortet bleiben, insbesondere nicht die nächstliegenden.
    Die Erkenntnis, wonach das Kapital der letzte Gott und der Staat die letzte heilige Instanz der Verwertungsinquisition menschlichen Lebens sein wird, liegt dem Bemühen des Berliner Landboten, die Realität abzubilden, zugrunde.

    Sollten Ihnen diese Bekräftigungen nicht zusagen, haben Sie jetzt genug gelesen. Anderenfalls wünscht Ihnen die Redaktion eine gute Lektüre! Zu den Texten gelangen Sie über das Menü linksstehend.

    Ihre Redaktion des Berliner Landboten

    ______________




    Notizen

    ______________

     

    Die einzige Chance

    Die einzige Chance der Menschheit, noch zu verhindern, daß ein globaler Slum in der Devastation entsteht, besteht in einer Vergesellschaftung der Produktionsmittel. Soll heißen, die Fabriken denen, die darin arbeiten, die Häuser denen, die darin wohnen und der Boden denen, die ihn bearbeiten. Dies läßt sich in Deutschland per Gesetz verwirklichen. Möglicherweise müßte hierzu das Grundgesetz verändert werden. Der historische Moment, der die gesellschaftliche Mehrheit für diesen Schritt bereithalten kann, scheint gekommen.

    Die Übereignung vormals privaten Eigentums an den produktiven Anlagen, den Häusern (die nicht selbst bewohnt werden) und dem Boden an die Arbeitenden, im eigentlichen an genossenschaftliche Gesellschaften, bedeutet ein Abstraktwerden des Eigentums und Demokratie in der Produktion.
    Die enteigneten Eigentümer können nach der Gleichung Entschädigung = eingesetztes Kapital - erhaltene Rendite entschädigt werden.

    So wird beispielsweise die enteignete Daimler AG, die dann eine Daimler Genossenschaft sein wird, nach Mehrheitsbeschluß der Mitarbeitenden nicht mehr Privatvehikel, sondern zukünftig, im Sinne einer rationalen Mobilität, Busse und Bahnen produzieren.
    Es ist in der Tat wünschenswert, daß von rund 55 Mrd. für Deutschland angegebenen Arbeitsstunden im Jahr 2010 nur noch 30 Mrd., 25 Mrd. oder weniger übrigbleiben. Und daß nicht mehr maßlose 45 000 kWh verbrauchter Energie pro Kopf und Jahr 2009 zu Buche schlagen, sondern realistische 15 000 kWh oder weniger.

    Dem Einwand, daß das Kapital und damit die Lohnarbeit auch in einer Genossenschaftsökonomie fortbestünde, kann man begegnen mit dem objektiven Fortschritt, den die Demokratisierung der Produktion begründet. Dieser Fortschritt wird weitreichend sein, als er die Emanzipation der Produzenten erzwingt. Diese gründet auf Rationalität, die auf Gesellschaft bezogen ist. Und nicht auf der, die undemokratisch verfügt, ausschließlich die private Aneignung des Mehrprodukts/Profits kennen kann und mithin ausschließlich ein Maximum an zu verausgabender Arbeitskraft zu einem minimalen Preis.
    Ein Aufrechterhalt kapitalistischer Konkurrenz unter Genossenschaften ist langfristig nicht möglich. Und mithin nicht der der Lohnarbeit.
    sv

    ______________

     

    Zu Kernkraftwerken: Die zwei Hauptlügen

    1. Die Kernkraftwerke wurden nicht errichtet, damit Karl-Heinz seine Waschmaschine und Susi ihre Lampe betreiben kann, sondern dafür, Daimler, Bayer und Co. auf Allgemeinkosten zu billigem Strom zu verhelfen, indem diesen Vorzugspreise zuteil werden.

    Richtig ist dabei, daß die Reaktoren hierzulande mindestens 15 Millionen Euro jeden Tag durch Verkauf an Karl-Heinz einnehmen (etwa 1000MW x 5 Stunden x 17 Reaktoren x 0,20 Euro/kWh), wahrscheinlich jedoch das Doppelte dieser Summe. Die Beibehaltung der Reaktoren soll diese Einnahmen sowie die Produktion der Öl-, Uran- und Chemiekleptokratie, schon mit den Nationalsozialisten politisch-ökonomisch vorherrschend, aufrechterhalten.

    Die Produktion bezeichneter Korporationen ist zu großen Teilen überflüssig, auch deshalb in jeder Hinsicht schädigend und also absurd. Das betrifft insbesondere die Produktion privater Vierradvehikel.

    Vor diesem Hintergrund ist klar, daß der Aufrechterhalt der Atomreaktoren als Blockade- aber nicht als "Brückentechnologie" anzusehen ist.

    2. Will man jedermann/frau in Deutschland mit 1000 kWh elektrischer Energie pro Jahr ausstatten, werden hierfür 80 Terrawattstunden benötigt. Diese werden augenblicklich von maximal etwa 16 000 Windrädern bereitgestellt.* Weit über 20 000 Windräder existieren im Deutschland.

    * 2 MW mal 2500 Stunden/a mal 16 000 Windräder.

    sv





    Quelle: Karl-Heinz/Zetsche, Großmann/Internet

    ______________

    Rubrik Erkenntnisse des 21.Jhrdts.:

    Die einen fahren/haben lecker Audo, die anderen schlafen aus.



    Hundekot in der Lüftung? Luft raus?
    Quelle: Internet